Was sind CFDS?

Was sind CFDS?

Was sind CFDS und wie werde sie erfolgreich gehandelt. Gerade als Trading Anfänger ist es schwierig sich für ein Finanzprodukt zu entscheiden da meistens mit einem kleineren Trading Konto begonnen wird und so die Auswahl begrenzt wird. Erfahrt im folgenden Artikel wie man auch mit geringem Startkapital Geld an der Börse verdienen kann.

Was sind CFDS und woher kommen sie?

Ursprünglich stammen die Contracts for Difference (kurz: CFD) aus England. Diese zu deutsch genannten Differenzkontrakte kommen aus dem Investmentbanking der UBS in London. Sie wurden geschaffen und die in England damals geltende Stempelsteuer von 0,5% zu umgehen, indem sie einen außerbörslichen Handel  direkt mit dem Anbieter ermöglichten.


Der anfallende Gewinn oder auch Verlust ergibt sich ausnahmslos aus der gehandelten Differenz des Basiswertes, daher die Bezeichnung Differenzkontrakt. Was bedeutet das man beim Handeln nur auf den Wert einer Aktie oder Rohstoffes spekuliert, ohne ihn dabei auch wirklich zu besitzen.

Vor- und Nachteile der Differenzkontrakte

Neben dem außerbörslichen Handel und der Möglichkeit auch auf fallende Kurse zu spekulieren, gibt es noch andere Vorteile die der Handel mit CFDS mit sich bringt.

  • geringes Startkapital dank Hebelwirkung (Depoteröffnung meist ab schon 50 Euro möglich)
  • dadurch größere Gewinne
  • vollelektronischer Handel 24 Stunden am Tag möglich
  • Handel auf steigende (Long) genauso wie auf fallenden (Short) möglich

Doch der größte Vorteil beim Handeln mit CFDS kann sich schnell zum schlimmsten Nachteil drehen, wenn man gegen den Chart investiert ist.

  • Verluste können das Kontoguthaben um ein vielfaches übersteigen
  • dadurch kommt es zur Nachschusspflicht
  • CFDS sind vom Staat weniger reguliert als die normalen Börsen

Bei allen Vor- und Nachteilen sollte man immer mit bedacht den Hebel beim Handel von Differenzkontrakten einsetzen. Denn er kann im schlimmsten Fall euch noch mehr als nur euer Trading Konto kosten.

Die Gefahren beim CFD Handel

Wie ich im oberen Abschnitt bereits erwähnt habe sind CFDS ein gehebeltes Finanzprodukt. Mit der Einzahlung einer Sicherheitsleistung (Margin) muss nur ein Bruchteil des wirklichen Wertes beim Broker hinterlegt werden um zu handeln. Bei einigen CFD Brokern gibt es sogar die Möglichkeit seine Margin um das 400-fache zu hebeln.

Plus500

Wie ich in meiner CFD Beispiel Rechnung bereits vorgeführt hatte reichen somit schon kleinste Kursbewegungen aus, um gutes Geld zu verdienen oder gegebenfalls das Trading Konto komplett zu ruinieren. Je nachdem wie groß man seine Hebelwirkung wählt.

Im schlimmsten Fall kann es bei Kurssprüngen zu einer Nachschusspflicht kommen. Dabei wird man aufgefordert Geld nachzuzahlen da mehr Verluste entstanden sind, und die Einlagen auf dem Konto nicht mehr ausreichend sind.

Ein CFD Demokonto eröffnen

Auch wenn die Gefahren beim CFD Handel sehr groß ist und nur von erfahreneren Tradern getätigt werden sollte, kann man mit sehr wenig Startkapital beachtliche Gewinne erzielen.

Doch sollte man sich nicht sofort in die Höhle des Löwen stürzen. Dafür bietet sich ein kostenloses Demokonto an. Hierbei kann jeder mit Spielgeld herausfinden ob einem das Handeln mit Differenzkontrakten und der Hebelwirkung liegt. Wie ihr eins erstellen könnt erfahrt ihr hier.

Auch wenn ich erst kürzlich mein Trading Konto ruiniert habe bleibe ich trotzdem den CFDS treu. Da es nicht ihre Schuld war sondern ganz allein meine.

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